Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Orderport – von cXML, dem Bestellformat der Beschaffungsnetzwerke wie SAP Ariba und Coupa, über den Belegausgang bis zu Einrichtung und Sicherheit.

Mein Kunde verlangt eine Ariba-Anbindung – was brauche ich?

Für eine Ariba-Anbindung brauchen Sie als Lieferant zwei Dinge: einen Endpunkt, der Bestellungen im cXML-Format – dem Bestellformat des SAP-Ariba-Netzwerks – entgegennimmt, und einen Weg, Ihre Belege als cXML zurückzuliefern. Genau das übernimmt Orderport: Sie legen eine Pipeline an, erhalten eine Webhook-URL und ein SharedSecret (das vereinbarte Passwort für den Empfang) und hinterlegen beides in Ariba. Danach landen Bestellungen automatisch in Ihrem ERP – ohne EDI-Projekt und ohne eigenes EDI-Team.

Was ist cXML?

cXML (commerce eXtensible Markup Language) ist ein XML-Standard für elektronische Geschäftsdokumente und das Bestellformat der Beschaffungsnetzwerke – SAP Ariba, Coupa und andere. Bestellungen kommen als OrderRequest, die Belege gehen zurück: die Bestellbestätigung als ConfirmationRequest, Rechnung und Gutschrift als InvoiceDetailRequest. Orderport arbeitet mit dem cXML-Standard 1.2.014, nimmt diese Bestellungen entgegen, wandelt sie in das Format Ihres Systems um und liefert Ihre Belege als cXML zurück.

Muss ich als Ariba-Lieferant cXML verstehen?

cXML-Kenntnisse brauchen Sie für Orderport nicht: Orderport übernimmt Validierung, SharedSecret-Prüfung und Übersetzung des cXML-Dokuments; im Mapping arbeiten Sie mit Klartext-Feldnamen statt mit XML.

Wie lange dauert die Anbindung?

Die Anbindung in Orderport ist in Stunden einsatzbereit: Webhook-URL anlegen, Felder per geführtem Mapping verbinden, Testbestellung schicken – Self-Service statt EDI-Projekt. Davon getrennt ist die Freischaltung auf Netzwerkseite: Wann Ihr Kunde die Anbindung in seinem Beschaffungsnetzwerk aktiviert, bestimmt dessen eigener Prozess – diese Zeit liegt beim Kunden, nicht bei Orderport.

Wie kommen Rechnungen zurück ins Netzwerk?

Der Belegausgang von Orderport holt Ihre Belege als XML-Export per SFTP aus dem ERP ab, wandelt sie in cXML – ConfirmationRequest für die Bestellbestätigung, InvoiceDetailRequest für Rechnung und Gutschrift – und stellt sie an SAP Ariba, Coupa oder jeden anderen cXML-Endpunkt zu. Orderport prüft die Antwort des Netzwerks; meldet das Netzwerk einen Fehler, wiederholt Orderport die Zustellung automatisch – insgesamt bis zu fünf Versuche, jeder steht im Transport-Log. Unterstützt werden Bestellbestätigungen, Rechnungen (auch Teilrechnungen) und Gutschriften; der Belegausgang ist im Kern-Plan enthalten.

Was passiert, wenn eine Zustellung fehlschlägt?

Schlägt ein Zustellversuch fehl, wiederholt Orderport die Zustellung automatisch und wechselt dabei den Transportweg, wenn mehrere hinterlegt sind – insgesamt bis zu fünf Versuche. Jeder Versuch steht im Transport-Log; schlagen alle fehl, sehen Sie die Bestellung als fehlgeschlagen markiert und den Grund im Log.

Was ist Orderport und wie funktioniert es?

Orderport empfängt Bestellungen Ihrer Kunden in Formaten wie cXML (z. B. von SAP Ariba oder Coupa), EDIFACT oder als JSON-Webhooks (z. B. von Shopware 6, Shopify oder WooCommerce), wandelt sie automatisch in Ihr Wunschformat um und leitet sie per HTTP POST, REST-API, E-Mail oder FTP an Ihr ERP-System weiter. In der Gegenrichtung liefert Orderport Bestellbestätigungen, Rechnungen und Gutschriften als cXML an die Netzwerke zurück.

Welche Formate werden unterstützt?

Als Eingabeformate werden cXML, EDIFACT (ORDERS), openTrans, Shopware 6, Shopify, WooCommerce, generisches JSON und eigenes ERP-XML (Belegausgang) unterstützt. Als Ausgabeformate stehen openTrans (XML), JSON, JTL-Wawi-XML sowie cXML für den Belegausgang (Bestellbestätigung, Rechnung, Gutschrift) zur Verfügung. Die Zustellung erfolgt per HTTP POST, REST-API, E-Mail oder FTP/SFTP. Weitere Formate (UBL, PEPPOL) sind in Planung und werden auf Kundenwunsch priorisiert.

Wie sicher sind meine Daten?

Orderport schützt Ihre Daten mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, IP-Allowlist, vollständigem Audit-Log, verschlüsselten Verbindungen (TLS), gehashten Passwörtern und API-Keys sowie Hosting auf Hetzner-Servern in Deutschland (DSGVO-konform).

Kann ich mehrere Pipelines für verschiedene Kunden anlegen?

Ja. Jede Pipeline hat eine eigene Webhook-URL und eigene Zugangsdaten. So können Sie z. B. pro Beschaffungsnetzwerk oder pro Geschäftspartner eine separate Pipeline betreiben.

Wie funktioniert das Feldmapping?

Im visuellen Mapping-Canvas ordnen Sie Quellfelder (z. B. cXML) Zielfeldern (z. B. openTrans) per Klick zu. Orderport bietet Auto-Mapping-Vorschläge und einen KI-Assistenten, der natürlichsprachliche Anweisungen versteht.

Wie funktioniert das KI-Mapping konkret?

Beim Anlegen einer neuen Pipeline analysiert Orderport Quell- und Zielstruktur und schlägt automatisch zueinander passende Felder vor, etwa „OrderID" zum „BestellNr"-Feld Ihres ERP. Sie sehen jeden Vorschlag und bestätigen, korrigieren oder verwerfen ihn per Klick. Die KI schlägt vor, Sie entscheiden. Manuelle Mappings sind jederzeit möglich, das Audit-Log dokumentiert jede Änderung.

Gibt es eine API für eigene Integrationen?

Ja. Neben dem cXML-Webhook gibt es einen generischen API-Inbound (POST /api/v1/inbound) mit API-Key-Authentifizierung sowie eine Status-API zum Abfragen des Bestellstatus.

Reicht nicht ein iPaaS-Tool wie Make oder Zapier?

Theoretisch ja. Praktisch fehlt iPaaS-Tools die cXML-Validierung, die EDI-Spezifikation und der B2B-Fokus. Wer mit cXML aus SAP Ariba arbeitet, weiß, warum man dafür kein generisches Workflow-Tool nimmt: die Fehlerbehandlung, die SharedSecret-Logik und die Format-Treue sind in iPaaS-Tools nicht abbildbar. Orderport ist auf genau diese Anforderungen spezialisiert.

Sie sagen, Orderport ist mit KI-Unterstützung gebaut. Soll ich da Bedenken haben?

KI ist ein Werkzeug, kein Entwickler. Wir nutzen sie, um schneller zu bauen, und sichern jeden Schritt mit voller Testabdeckung, Code-Reviews und einer offenen Roadmap ab. Das Ergebnis ist Software, die Sie auseinandernehmen können: dokumentiert, nachvollziehbar, ISO 9001 zertifiziert. Lieber ehrlich als Black-Box.

Ausführlich erklärt: SAP-Ariba-Anbindung · Coupa-Anbindung · cXML-Belegausgang

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