Pipeline einrichten

Eine Pipeline definiert, wie eine eingehende Bestellung verarbeitet wird: welches Format hereinkommt, in welches Format umgewandelt wird und wohin das Ergebnis zugestellt wird.

Pipeline-Wizard starten

  1. Klicken Sie in der Sidebar auf Pipelines
  2. Klicken Sie auf Neue Pipeline
  3. Der Wizard führt Sie durch 4 Schritte

Schritt 1: Format wählen

Geben Sie Ihrer Pipeline einen aussagekräftigen Namen (z. B. "Ariba Bestellungen" oder "Coupa Produktion").

Wählen Sie dann:

  • Eingabeformat – das Format, in dem Bestellungen ankommen:
    • cXML – für Einkaufsnetzwerke wie Ariba, Coupa, SAP
    • Shopware 6 – für Shopware-6-Webhooks (JSON)
    • Shopify – für Shopify-Order-Webhooks (JSON)
    • WooCommerce – für WooCommerce-Webhooks (JSON)
    • Generisches JSON – für beliebige JSON-Quellen
  • Ausgabeformat – das Format, das Ihr System benötigt:
    • openTrans – Standard-XML-Format für ERP-Systeme
    • JSON – für REST-APIs und moderne Systeme

Mehr zu den Shop-Integrationen finden Sie im Artikel Shop-Integrationen.

Klicken Sie auf Weiter, um zum Mapping zu gelangen.

Schritt 2: Feldmapping

Hier ordnen Sie Felder aus dem Eingabeformat den Feldern des Ausgabeformats zu. Orderport schlägt automatisch die wichtigsten Zuordnungen vor.

Sie können diesen Schritt auch überspringen und das Mapping später auf der Pipeline-Detailseite einrichten.

Mehr dazu im Artikel Feldmapping.

Schritt 3: Transport konfigurieren

Ein Transport bestimmt, wohin die transformierte Bestellung zugestellt wird.

HTTP POST (Standard)

Geben Sie die URL Ihres ERP-Systems ein, an die Orderport die Bestellung per HTTP POST senden soll.

  • URL – die Ziel-URL (z. B. https://ihr-erp.de/api/orders)
  • Authentifizierung – optional: Basic Auth (Benutzername + Passwort)

Orderport sendet die transformierte Bestellung als application/xml im Request-Body.

REST API

Für JSON-Pipelines steht der Transporttyp REST API zur Verfügung. Damit sendet Orderport die transformierten Daten als JSON an eine REST-API.

  • URL – die Ziel-URL Ihrer API
  • HTTP-Methode – POST, PUT oder PATCH
  • Authentifizierung – Keine, Basic Auth, Bearer Token oder API-Key-Header

Mehr dazu im Artikel JSON-Webhooks.

Mehrere Transporte (Fallback)

Sie können mehrere Transporte anlegen. Orderport versucht sie der Reihe nach (nach Priorität). Wenn der erste fehlschlägt, wird der nächste versucht.

Die Reihenfolge lässt sich später per Drag & Drop auf der Pipeline-Detailseite anpassen.

Schritt 4: Zusammenfassung

Im letzten Schritt sehen Sie:

  • Zusammenfassung aller Einstellungen (Format, Mapping, Transport)
  • Ihre Webhook-URL: je nach Eingabeformat /api/v1/cxml/{token} (XML) oder /api/v1/webhook/{token} (JSON)
  • Möglichkeit, eine Zugangsberechtigung (Credential) anzulegen

Zugangsberechtigung anlegen

Eine Credential stellt sicher, dass nur autorisierte Absender Bestellungen senden dürfen.

Für cXML-Pipelines (Ariba, Coupa):

  • Sender-Domain – z. B. "NetworkId" oder "DUNS"
  • Sender-Identity – z. B. die Ariba ANID des Absenders
  • SharedSecret – wird automatisch generiert oder kann manuell eingegeben werden

Für JSON-Pipelines (Shopware, Shopify, WooCommerce):

  • Bearer Token – ein Token wird generiert, den Sie im Authorization-Header mitsenden
  • HMAC-SHA256 – ein Secret wird generiert, mit dem Ihr Shop den Request-Body signiert

Wichtig: Tokens und Secrets werden nur einmal angezeigt. Kopieren und speichern Sie sie sofort! Bei Verlust muss eine neue Credential angelegt werden.

Klicken Sie auf Pipeline erstellen, um die Einrichtung abzuschließen.

Pipeline verwalten

Pipeline-Detailseite

Klicken Sie auf eine Pipeline in der Liste, um die Detailseite zu öffnen. Hier können Sie:

  • Einstellungen bearbeiten – Name, Format, Mapping anpassen
  • Webhook-URL kopieren
  • Transporte hinzufügen, bearbeiten, löschen und die Reihenfolge ändern
  • Credentials verwalten (hinzufügen, aktivieren/deaktivieren, löschen)
  • Pipeline aktivieren/deaktivieren – nur aktive Pipelines empfangen Bestellungen

Pipeline aktivieren

Eine Pipeline kann nur aktiviert werden, wenn sie mindestens einen aktiven Transport hat. Der Aktivierungsbutton wird automatisch aktiv, sobald diese Bedingung erfüllt ist.

Mehrere Pipelines

Sie können beliebig viele Pipelines anlegen – z. B. eine pro Einkaufsnetzwerk oder eine pro Geschäftspartner. Jede Pipeline hat eine eigene Webhook-URL und eigene Credentials.

Nächste Schritte